People & Horses  -  Menschen- und Pferde-Persönlichkeiten    
   
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Auf dieser Seite möchte ich Ihnen gerne Menschen aus der Pferdewelt vorstellen die mir wichtig geworden sind.

Bereits 1981 lernte ich Ursula Bruns vom Gangpferdezentrum in Reken (D) kennen. Neben ihr begegnete ich in den letzten 30 Jahren wichtigen Persönlichkeiten aus der Pferdeszene.

 

 Seine Durchlaucht Carl-Emanuel Herzog von Croy starb mit 97 Jahren am 14. Juni 2011

 Bekannt geworden war er durch seine Dülmener Wildpferde und dem legendären jährlichen Wildpferdefang Ende Mai

1998 hatte ich die Ehre ihn persönlich kennen zu lernen

 Aber lesen Sie selbst. Viel Spaß dabei

  "Träume nicht Dein Leben - Lebe Deinen Traum "

 

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"Mein erstes Pferd" – Wie Pferdespielzeug das Leben begleitet - 26. November 2010

Sonderausstellung im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster mit der Arena Hippomaxx

vom 27. November 2010 bis 5. Juli 2011

Am Abend des 26. November 2010 gegen 18 Uhr, fuhr ich frohgelaunt nach Münster zur Vernissage „Mein erstes Pferd“. der Sonderausstellung mit Pferdespielzeug. Das Thermometer zeigte 6 Grad unter null an. Draußen eine kalte frostige Nacht, drinnen eine warme herzliche Atmosphäre.

Diese Einladung zur Ausstellungseröffnung ermöglichte mir Heike Klabes, erste Vorsitzende des 2010 neu gegründeten Vereins „Wildpferdefreunde e.V“ der Liebhaber des Dülmener Wildpferdes. Sie nahm mich mit, wir beide schauten uns begeistert diese schönen Pferdewelten an.

 

 

Am Zooeingang begrüßte uns ein freundlicher Mitarbeiter der uns den Weg wies, der mit kleinen Feuerschalen die auf der Erde standen, ausgeleuchtet wurde.
Im Hippomaxx angekommen, empfing man uns mit Sektgläsern. Links neben der Eingangstür stand ein Tannenbaum, der mit hübschen weißen Spielzeugpferden und Weihnachtskugeln geschmückt war. Ein passender Baumschmuck zum Pferdemuseum in der Vorweihnachtszeit. Vom Spielzeug der Vernissage war weit und breit erst mal nichts zu sehen.

 

Links des Eingangs in der Hippomaxx Arena standen die Stühle für die geladenen Gäste. Die Wände schmückten bunte Lichter, die so eine zauberhafte Stimmung erzeugten. So schön und mystisch hatte ich die Arena noch nicht gesehen.

 

Pünktlich um 19 Uhr bat man die Gäste Platz zu nehmen, zur Begrüßung sprach Sybill Ebers, Direktorin des Westfälischen Pferdemuseums, gefolgt von Karin Reismann, Bürgermeisterin der Stadt Münster, den Abschluss bildete Wolfgang Hölker, der fleißige Sammler des teilweise historischen Pferdespielzeugs.

Sybill Ebers Karin Reismann Wolfgang Hölker

Nach dem gelungenen Auftakt wurden wir zahlreich erschienen Gäste in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe führte man ins Herzstück des Museums, dahin wo die Ausstellung war. Die zweite Gruppe, in der wir beide waren, wartete im Foyer mit Speis und Trank, angeboten wurden z.B. Salzbrezeln, dazu beliebige kalte Getränke.

Nach etwa 30 Minuten wurden die Gruppen getauscht, auch wir durften nun das Spielzeug aus der Nähe bewundern. Passend dazu erzählte ein Mitarbeiter Interessantes zu fast jedem einzelnen Stück.

Zur Sammlung

"Pferde von 9 bis 99"

zählte unter anderem ein gut erhaltenes antikes Pferdespielzeug, 10 x 10 cm.

Die Holzfigur zeigt ein Pferd mit Reiter, die Pferdefüße wurden durch 4 Rädern ersetzt.

 Pferde in groß und klein, als Brettspiele oder zum Kuscheln, Pferde soweit man gucken konnte, Playmobil-Pferde, sowie auch die bekannten Barbie-Pferde mit ihren überlangen kämm-baren Mähnen standen dort.

 

Eine besondere Seltenheit befand sich auch unter der Sammlung. Ein s/w Foto zeigte Prinz Wilhelm von Preußen, den jüngsten Kavallerist um 1800, auf einem Schaukelpferd. Das kuriose daran war, der Junge hatte ein Kleid an!

 

 

 

Zu bestaunen waren große und kleine

3- und 4-rädrige Pferde

Ein Trommelschaukelpferd

 Pferde aus Holz oder Stoff, mit und ohne Fell, Stecken-Pferde und vieles mehr

 

 

Zinn-Soldaten-Armee

Einfach eine schön anzusehende Zeitreise durch die Geschichte des Pferdespielzeugs, auch zum träumen. Diese Ausstellung ist sehenswert. Ich kam mir vor wie in einer anderen Welt, auch ich hatte solche Spielpferde als Kind, ich liebte sie sehr.

Was sich auch im Hippomaxx versteckt sind das berühmte Springpferd "Polydor I" in Lebensgröße mit seinem echten Fell

 Und ein echtes weißes Grubenpony von 1960, so wie es in die Grube hinab und hinauf befördert wurde

 

 

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"Symphonie  der Hengste" - Filmmelodien bei Nacht - 6. August 2010

 

 Wieder zog es mich nach Warendorf in das Landgestüt, dieses Mal zu einem Event bei Nacht. Mal etwas ganz anderes, Pferde unter freiem Himmel bei Nacht. Am Tag schien die Sonne, es war warm, so um die 28 Grad, der Tag neigte sich dem Ende zu, der Abend versprach schön zu werden. Einlass war ab 18 Uhr.

Pünktlich um 20 Uhr fuhr die Kutsche, gezogen von 2 Warmbluthengsten herein, darin saßen die Gestütsleiterin Susanne Schmitt-Rimkus, der Bürgermeister von Warendorf, sowie die Sopranistin und der Orchesterleiter. Nach der herzlichen Ansprache an die Ehrengäste und das Publikum, ritt Nicole Uphoff-Selke mit "Pascavello" ein. Sie gehört schon mit zum lebenden Inventar dazu. Zur Live-Musik tanzten die Hengste und verzauberten jeden.

Gegen 21 Uhr begann eine Pause, im Innenhof entdeckte ich auf den Tischen die Speisen und Getränkekarten. Darin standen Menüs unter dem Namen "Star Trek", das waren Flusskrebsschwänze in Trüffelmajonaise an Salatspitzen mit Crosstinis oder "Titanic", Gekräutertes Schweinefilet in Barolojus mit sommerlichem Gemüse und Rosmarin - Kartoffeln oder "Phantom der Oper", Wiesenpilze ... und viele mehr. Das waren die Filmmelodien bei Nacht, tolle Idee.

 

Hengste bei Nacht vor einer großartigen Kulisse

Susanne Schmitt-Rimkus

Gestütsleiterin

Kutsche mit S. Schmitt-Rimkus

S. Schmitt-Rimkus und der Bürgermeister

Orchesterleiter und die Sopranistin

Orchester-Muschel

www.landgestuet.nrw.de

Nicole Uphoff-Selke mit "Pascavello"

Portrait von PARADOX I bei Nacht

1964 - 1995  Springpferd

Bronzefigur im Innenhof

Impressionen

 

 

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Vernissage am 9. April 2010

Zur exklusiven Eröffnungs-Vernissage in der historischen Kantine des Landgestüt Warendorf (D) lud die international anerkannte Malerin Sheona Hamilton-Grant um 19 Uhr herzlich ein. Die Ausstellung ihrer Werke war bis zum 2. Mai 2010 für das Publikum geöffnet. Außerdem stellte sie Ihr druckfrisches Buch " Black on Grey on White" vor, sie signierte es gerne nach den offiziellen Eröffnungsreden. Mit dabei die Gestütsleiterin Susanne Schmitt-Rimkus und mit der bekannten deutschen Dressurreiterin Nicole Uphoff-Selke, die sich mit Rembrandt; liebevoll Remmi genannt; Anfang der 90er Jahre viele Siege, Platzierungen und erfolgreiche Olympia- Siege erritt. Sheona malte 1996 "Rembrandt" mit Bleistift auf Papier in 17 x 20 cm. Sein wunderschönes waches Auge kam dabei voll zur Geltung. Sie erzählte dem aufmerksamen Publikum, dass es ihr erstes Pferdebild gewesen sei, danach wurden es mehr. Daneben malte sie auch ihre Tochter mit Hund, es ziert das Layout des Buches, Hunde, Katzen, Haustiere uvm.

 Das erste Mal besuchte ich eine Vernissage, bekam die 10. signierte Ausgabe von 16 Büchern. Mit dabei sein zu dürfen, machte mich sehr glücklich.

 

 

links Sheona - rechts S. Schmitt-Rimkus

www.landgestuet.nrw.de

Sheona erzählte einiges über ihre Bilder

Der Rheinische Kaltbluthengst - Hurrican

rechts - Nicole Uphoff-Selke sprach über "Remmi"

Look Remmi 17 x 20 cm -  1996

Nicole Uphoff-Selke signierte 16 Bücher

1. Platz 2009

Hier bin ich angeregt im Gespräch mit Sheona Hamilton-Grant

Mein signiertes 10. Buch von 16

Impressionen

Warendorfer Kaltbluthengste

Still-Leben

 

 

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14. Juni 2011

Als Eigentümer des Hauses Merfeld rettete er die legendären Dülmener Wildpferde im Merfelder Bruch vor dem Untergang. Jährlich am letzten Samstag im Mai werden die 1-jährigen Hengste von Hand heraus gefangen und versteigert.

In 2007 fand der 100. Wildpferdefang statt.

 

 

21. Juni 1998

Herzogin und Herzog von Croy sen.

Nach dem Dülmener Wildpferdefang im Mai 1998, sprach mich die Croy´sche Verwaltung an, ob ich Fotos vom Dülmener Sängerchor machen würde. Schirmherr sei der Herzog von Croy, sen. Gesagt, getan, am 21. Juni 1998 trafen wir uns im Schloss Merfeld.

 

 

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Dülmener Wildpferdefang 1999

1999 gab Rudolph Erbprinz von Croy, jun. ein Interview während die Fänger die einjährigen Hengste aus der Herde heraus fingen. Wie der Zufall es wollte, hatte ich einen sehr guten Platz, denn direkt vor mir fand stand der Erbprinz von Croy zusammen mit dem Fernsehteam. Das war schon richtig aufregend, kannte ich es doch sonst nur vom Fernseher. Da erlebte ich es nun hautnah.

Am 26. Mai 1990 fuhr ich das 1.x zum legendären Dülmener Wildpferdefang (D), in 2010 wiederholte es sich für mich zum 20. Mal. Dazu schrieb ich meine Geschichte auf, zu lesen in News & Archiv - News 14. 1995 gelang mir ein super tolles Fangfoto.

 

Rudolph Erbprinz von Croy jun. im Interview

mit dem Fernsehteam 1999

Rudolph Erbprinz von Croy jun. 2010

Drei meiner Fotos im 1. Flyer 1999

Foto im 2. Flyer

Mein schönstes Fangfoto ist von 1995

Foto im 2. Flyer

 

 

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Fotos im Katalog 1996

August 1995 - Friesenpferde-Stammbuchhengste

Surprise!

DE FRIESE HENGSTENCARROUSEL

Tamme 276 mit Jolanda Schreuder - Olof 315 mit Hester Klompmaker - Tsjeard 331 mit Simke Nijstadt - Tsjomme 329 mit Sybren Minkema - Ritse 332 mit Uilkje Zijlstra - Dirk 298 mit Judith de Bruin

Reyert 337 mit Nienke Schrale -  Tsjerk 328 of Hannes 296 mit Julien Beersma - Rypke 321 mit Jitske Boonstra - Leffert 306 mit Simon Hoeksma - Pike 316 mit Ancilla Brugink - Sierk 326 mit Wim Pomp

Mehr dazu in "Show & Event" - "News & Archiv" und auf meinen analogen Seiten mit den Friesen- Stammbuch-Hengsten

 

 

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Ebenfalls 1995 veröffentlichte Marie-Luise v. d. Sode ihr Buch

"Reiten nach M. Feldenkrais"

Dafür nahm sie gleich drei von meinen Fotos. Ein Friese, der sich wälzt, Richard Hinrichs mit seinen Reitern der Klassischen Dressur, sowie den Friesenhengst "Lippe", geritten von Silke Wolf in Luhmühlen 1993 beim 1. Friesenpferde-Festival.

 Von ihr bekam ich auch ein Autogramm

www.cadmos.de

 

 

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"Gerlof 294"

1994 und 1995

Auf der Friesenpferde-Zuchtschau in Unna-Opherdike (D) Region West am 4. September 1994, sah ich den Friesenhengst "Gerlof 294" das erste Mal in Natura. Bis dahin hörte ich nur von ihm, die Pferdewelt sprach von diesem ungewöhnlichen Hengst. Seine Ausstrahlung war unbeschreiblich schön, betrat er ´seine` Bühne, ging ein Raunen durch das Publikum, alle hielten den Atem an. Wenn er trabte, bebte die Erde unter seinen Hufen, so fest trat er auf, doch noch weich genug zum aussitzen. 1995 wurde er in die USA verkauft. Ein Ausnahme-Hengst wie ihn nur sein Vater "Hearke 254" noch überbieten konnte.

Leider starb "Hearke 254" unverhofft im September 1994

rechts - Titelbild "Hearke 254"

"Gerlof 294" geritten von Martina de Jong

"Gerlof 294" bei der Friesen-Hengst-Körung in Leeuwarden (NL) am 14. Januar 1995

Mehr dazu auf meinen analogen Seiten

Um "Hearke 254" live zu sehen

kam ich ein Jahr zu spät

 

 

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Richard Hinrichs

schrieb 1995 das Buch

 "Pferde - Tänzer an leichter Hand"

In Reken (D) traf ich ihn das erste Mal im Juni 1994 im Gangpferdezentrum von Ursula Bruns. Eines meiner Fotos veröffentlichte er in seinem tollem Buch. Mensch, war ich stolz. Als kleines Dankeschön, schrieb er eine herzliche Widmung hinein, im Januar 1995.

 

 

 

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1. Kalender 1994

1995 gab es noch einen Kalender

Juli 1993

Zum 1. Mal öffneten sich die Tore für eine Show rund um das Friesenpferd auf deutschem Boden in Luhmühlen (D). Mittendrin war der bekannteste Niederländische Friesenpferde-Liebhaber Piet de Boer. In Luhmühlen ließ er 16 Stuten vor die Postkutsche spannen und fuhr mit ihnen in den großen Showring. 16 PS kannten die meisten Zuschauer, mich mitgezählt, nur aus Zeitschriften. Es war absolut ruhig, man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Trotz des Regens waren alle begeistert.

Mit meinem kleinen weißen Zelt, stand ich zwischen den anderen Ausstellern und verkaufte dort meinen ersten Friesenpferde Kalender für 1994.

Piet de Boer mit seiner Frau

 

 

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Hans Günther Winkler 1992

Zu meinem Erstaunen sah ich Hans Günther Winkler (65j.) am Parcoursrand stehen. Kurz darauf nahm er nicht weit von mir entfernt Platz. Ich fasste allen Mut zusammen und fragte ihn ob er Lust hätte, sich mit mir zusammen fotografieren zu lassen. Ja, hatte er, so entstand dieses einzigartige und seltene Foto. Ein Autogramm bekam ich ebenfalls. Er ritt in den 60er Jahren erfolgreich das berühmte Springpferd, die Stute „Halla“. Mit ihr gewann er auch das Springen bei der Olympiade 1968, mit gebrochener Hand.

Mehr dazu in News & Archiv - News 12

 

Jetzt war ich schon zwei Prominenten begegnet, Ursula Bruns im Reitverein 1981 und H. G. Winkler 1992. Es machte mich sehr stolz, selbst in meinen schönsten Träumen hätte ich mir das nicht vorgestellt.

 

 

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Trabrennen in Recklinghausen (D) 1987

Wann immer es ging, fuhr ich mit zum Training nach Recklinghausen und oft auch an den Sonntagen zum Trabrennen. Dabei kam ich zu 3 von 4 Trabrennplätzen in NRW, Recklinghausen, Gelsenkirchen und Dinslaken. In Mönchengladbach wurden keine Pferde zum Rennen angemeldet, die Bahn kannte ich nicht. Eine Besonderheit gab es, in Gelsenkirchen fuhr man rechts herum, sonst links!  Meinen Fotoapparat hatte ich natürlich immer mit im Gepäck. Willi Rode fuhr die Pferde in den Rennen. Bei diesen Rennen sah ich den Weltmeister und Goldhelmfahrer Heinz Wewering in Natura in Aktion und viele andere. Mit dem Züchter kam ich auf die Fahrerseite, wenn ich wollte, konnte ich zur Tribüne rüber laufen, das war toll. In der Fachzeitschrift für Trabersport und –zucht „Heat“, konnte man sich an Renntagen die Kandidaten für die Wetten heraus suchen.

 

Tribüne in Recklinghausen 1992

Ziel in Recklinghausen 1987

Willi Rode mit "Calexina" 1987 in Recklinghausen

Tribüne in Gelsenkirchen 1992 - Die Pferde liefen rechts herum

Am 27. Nov. 2011 war ich wieder da - neuer Name der Trabrennbahn ist "Gelsentrabpark" - Fotos finden Sie in Show & Event

"Start frei" vor der Tribüne in Recklinghausen 1992

Die Pferde liefen links herum

 

„Royal Calex“ 6 Wochen alt

"Royal Calex" geb. 1989

Sein Vater war der US Amerikaner „Coogee“ seine Bestzeit war 1.58 Minuten. „Royal Calex“ gehörte zu seinem 1. Fohlen-Jahrgang. Seine Mutter war "Calexa". Von Anfang an setzte der Züchter vom "Trabergestüt Linnert" große Hoffnung auf ihn. Er sollte Recht behalten, 1991 gewann er das Zuchtrennen „Kriterium der Zweijährigen“ an der Ilm (D), mit dem Fahrer Michael Schmid. Das Rennen ging über 1.750m Autostart und war mit 124.550 DM Gewinnsumme ausgeschrieben.

„Royal Calex“ 5 Tage alt

 

Seine Sieges-Serie setzte sich fort und man fieberte dem großen Rennen „Traber St. Leger“ in Gelsenkirchen (D) entgegen. Es war das jährlich höchstdotierte Zuchtrennen der Dreijährigen mit einer Gewinnsumme von 300.000 DM.

Am 20. September 1992 gewann „Royal Calex“ mit 3 Längen den Gelsentrab mit seinem Fahrer Michael Schmidt. Der Jubel war so groß, endlich war ein Kandidat für das große Rennen der Vierjährigen im kommenden Jahr gefunden. Alles hätte so schön sein können, aber, als das Rennen anstand, stellte man fest, dass „Royal Calex“ nicht angemeldet war! Großes Entsetzen machte sich breit, aus der Traum. „Royal Calex“ trabte weiter, aber nicht mehr auf der Überholspur.

 

Start frei zum "Traber St. Leger" - Autostart

noch 1 Runde

 

Endkampf - links „Royal Calex“ vor "Rambo Corner"

Gewonnen

 

Züchterpreis von der Spielbank Hohensyburg

 

rechts - Heinz Wewering am 24.08.1990

der mit dem Goldhelm 1965 - 2006

Fährt in 2011 in Berlin-Mariendorf

Mehr dazu in "News & Archiv" - News 12

und in "Show & Event" vom 27.11.2011

Das Moderatoren Team der

"Aktuelle Stunde" in 1990

Auf der Innenbahn lief die Stute "Aktuelle Stunde" von der gleichnamigen Fernsehsendung im TV-WDR

 

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Ursula Bruns 1981

Auf ihrer Anlage, dem "FS (Freizeit unter dem Sattel) Test-Zentrum" in Reken (NRW, Kreis Borken, D)

errichtete Ursula Bruns ein „Gangpferdezentrum“.

Ihre Idee dabei, Pferde mit Gangwerk aus- und weiter zu bilden. Dazu gehören selbstverständlich die Isländer mit Tölt und Pass, ebenso der Paso Peruaner und nicht zu vergessen die `normalen´ Traber und viele mehr.

 

Sie war Autorin von über 40 Pferdebüchern, Gründerin und Hersausgeberin der Pferdfachzeitschrift "Freizeit im Sattel" (FS).

 

 

Ursula Bruns in der Reithalle 1981

Wer sich in der Pferde-Szene bewegte, kannte ihren Namen, ich meine die Grand-Dame Ursula Bruns. Sie hatte in Reken; Kreis Borken NRW; ihr Gangpferdezentrum errichtet und ständig bekannte Gäste aus Nah und Fern bei sich. Unter anderem Walter Feldmann, Linda Tellington-Jones, Claus Penquitt und viele mehr. Sie war auch die erste, die eine offene Reithalle hinstellte, sprich das bekannte „Rekener Dach“; Baujahr 1989. Dabei gab es außer dem Dach, keine Wände, man ritt praktisch fast im Freien. Bis dahin allerdings besuchte sie hin und wieder unsere Reithalle.

Mir war sie als Autorin bekannt, ich besaß zwei ihrer Bücher "Heißgeliebte Islandpferde" und "Ohne Huf - kein Pferd"

Ursula Bruns in 1981

"Mori" mit mir

"Keito"

Am 14. November 1981 kam Frau Bruns mit 4 Islandpferden und 4 Reiterinnen, die in unserer Reithalle ihre Reiterprüfung ablegten. Nun dachte man automatisch an Dressur und Springen, nein, weit gefehlt, mit den Islandpferden wurden spezielle Prüfungen für diese Pferderasse geritten. Dazu gehörten neben Schritt, Trab und Galopp auch der Tölt und Pass, Bergauf und Bergab reiten sowie das auf- und absatteln. Islandpferde besaßen sehr langes dichtes Fell, deshalb musste man beim gurten die Vorderbeine nach vorne ziehen, damit das Fell unter dem Gurt heraus kam, so nicht eingeklemmt wurde und eventuell Schmerzen verursachte.

"Mori"

Gerne wollte ich auch mal auf einem waschechten Islandpferd reiten und durfte es tatsächlich, nach den Prüfungen versteht sich. Man vertraute mir die schwarze „Mori“ an und nach anfänglichem Zögern trabte sie für ein paar Schritte an.

 

Leider trabte "Mori" nur, denn für den Tölt war ich nicht ausgebildet, sprich, ich wusste nicht welche Reiterhilfen ich ihr geben sollte, damit sie in den Tölt fiel. Schade.

Frau Bruns gab mir sogar ein Autogramm.

Ich war mächtig stolz darauf.

"Hrimna"

 

 

 

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Am 20.06.92 sah ich Ursula Bruns wieder. Sie richtete ein großes Fest aus, zu dem viele Persönlichkeiten kamen, die sich in der Show- und Freizeitpferdeszene bewegten.

Jochen Schumacher gehörte bereits mit zum festen Team. Es kamen unter anderem Linda Tellington-Jones, Claus Penquitt, Walter Feldmann und viele andere. Antonie vom Circus Diana ritt einen großrahmigen, pechschwarzen Shire-Hengst, der den spanischen Schritt perfekt beherrschte. Töltende Traber, Andalusier, Kamele, Friesen, Camargue-Pferde und vieles mehr.

In den Jahren 1994, 1996 und 1998 zog es mich ebenfalls nach Reken, jedesmal fuhr ich begeistert nach Hause. Ursula Bruns feierte am 2. August 1998 auf ihrer Anlage ein Jubiläum - 20 Jahre FS Test-Zentrum Reken.

 

 

Ursula Bruns 1992

"Das Rekener Dach"

Eine Reithalle ohne Wände

aber mit Dach 1989

Linda Tellington-Jones 1994

Linda in einer Zeitung vom 26.07.1983

Ursula Bruns und J. Schumacher 1994

Freddy Knie sen.- Circus Knie 1996

VIPs 1996

von links - Richard Hinrichs - Walter Feldmann - Birger Giseke - Horst Becker - Freddy Knie sen. - Linda Tellington-Jones - Jochen Schumacher

Ägidienberger

rechts - Walter Feldmann 1992

Claus Penquitt auf seinem ehemaligen Lusitano Stierkampf-Pferd 1992

Claus Penquitt 1994

Mehr dazu in News & Archiv - News 12

Walter Feldmann auf einem Tennesse Walker 1994

 

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Alles entstand in Eigenregie

Mein 1. Friesenpferde-Kalender 1994 bekam eine gute Beurteilung von Ursula Bruns

"Freizeit im Sattel"

Im analogen Teil  "Geliebte Pferde" gibt es Bilder von Friesenpferde und ihrer Heimat.

 

   
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